Alles Flaschen! Aber bitte vom Designer…

11 05 2011

Traurig aber wahr, Flaschen gibt es viel zu viele – gerade in der Männerwelt kann ich da eine hübsche Sammlung anbieten. Manche Flaschen können aber auch richtig interessant sein – und zwar jene, die nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Glas bestehen. In der Frauenwelt gibt es zurzeit anscheinend einen regelrechten Flaschen-Trend. Mich betrifft dieser Hype aber nur indirekt, ich sammle nur Flaschen (anscheinend beider Sorten) und gebe Sie (die Sorte aus Glas) an meine Schwester und deren Freundinnen weiter. Die Flaschen werden benötigt, um geheimnisvolle Flüssigkeiten wie Essig, Likör, Öl, Tinkturen und Essenzen abzufüllen.

Für diesen Trend gibt es anscheinend regelrechte Netzwerke, wo man zum Beispiel selbstgemachte Flüssigkeiten und andere ess- und trinkbare Dinge in Sortimente verpackt und zum Austausch gegen andere, ähnliche Sortimente in eine Art Auktionshaus oder Tauschbörse einstellt. Sehr beliebt sind dafür beispielsweise die Schnapsflaschen der (hervorragenden) fränkischen Brennerei Wecklein oder die Olivenöl-Fläschen der Fattoria La Vialla. Diese Glas-Kunstwerke werden mir regelrecht aus den Händen gerissen.

Wenn es einen neuen Trend gibt, dann wird dieser natürlich auch gleich von geschäftstüchtigen Online-Marketing-Menschen aufgegriffen und schon existieren Online Shops wie das Flaschenland. Aber auch bei alt eingesessene Unternehmen wie der Südglas EG bekommt man mittlerweile Fläschchen in schönem Design und muss nicht gleich 1000 Stück abnehmen. Diese Tipps habe ich aus folgendem Grund an meine Schwester und deren Freundinnen weitergegeben: Schon oft musste ich ein gutes Gesöff oder ein Super-Olivenöl in ein Einmachglas umfüllen, weil die Design-Flasche in der sich die edle Flüssigkeit vorher befand, dringend gebraucht wurde…

Gestern war ich zum Geburtstag einer glasflaschenbefüllenden Dame eingeladen, weil ich immer so schöne Flaschen mitbringe (und wahrscheinlich nur deshalb). Ich schenkte ihr natürlich einen Gutschein für einen Flaschenladen und noch zwei besonders exklusive Fläschchen dazu. Im Laufe der Party musste ich dann ungefähr 127 Sorten „selbstgemachtes“ probieren und schon nach zwei Stunden war mir speiübel. Nachdem ich mir nach einem besonders furchtbaren Gebräu die Bemerkung nicht mehr verkneifen konnte, „dass sollte die Gastgeberin künftig am Besten in einer Urinflasche abfüllen“, waren die Damen sicher froh, dass ich mich umgehend verabschiedete.

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