B&W Nautilus Serie – Designstücke mit perfektem Klang

25 01 2011

Es gibt schon echte Parade-Beispiele für perfektes Design, dazu gehört für mich die High-End Lautsprecher-Serie „Nautilus“ von Bowers und Wilkins. Ich kann nichts dagegen tun, aber meine Herzfrequenz steigt jedesmal um gut 10 Schläge per Minute wenn ich an diese Boxen denke. Neben einer Verarbeitung die ihres gleichen sucht, warten diese klassischen Stand-Lautsprecher auch noch mit einem Klang auf, der absolut unbeschreiblich ist. Vergleiche mit irgendwelchen Dolby-Surround-Systemen dulde ich einfach nicht – Basta! – sonst pack ich meinen Dreizack aus!

Für guten und vor allem authentischen Klang gibt es für mich übrigens einen sehr klaren, praktischen Beweis. Wenn man auf einer Stereoanlage The Wall Part2 von Pink Floyd hört und das dringende Bedürfnis verspürt sich schreiend auf den Boden zu werfen, bei der Stelle des Musikstückes in der ein Helikopter kreist, dann ist die Anlage in Ordnung und man kann an einen Kauf denken. Obwohl das bestimmt bei vielen High-End-Stereoanlagen der Fall ist, ist es mir zum ersten Mal beim Probehören der B&W Nautilus 803 bei den Hi-Fi Profis in Frankfurt passiert.

Das war vor 14 Jahren, aber an einen Kauf war damals absolut nicht zu denken, denn das Boxenpaar kostete knappe 12.000.-DM. Wie im Märchen jedoch, starb unerwartet ein Erbonkel und vermachte mir 30.000.-DM. Bitte haltet mich nicht für pietätlos aber nach einem Tag der Trauer fuhr ich sofort in den HiFi-Laden und kaufte mir fast für die komplette Summe (sekundär WAR es die komplette Summe!) meine Traum-Stereoanlage – natürlich mit den B&W Nautilus 803 Speakern und in Verbbindung mit folgenden genialen Komponenten von Marantz: Vollverstärker PM 14 MK2 by Ken Ishiwata, Cd-Player CD17 MK1 (sekundär ebenfalls by Ken Ishiwata) und Tuner ST17 MK2 (siehe Foto >> modernste Design-Technik auf einer Gründerzeit-Kommode – genau das ist es was ich liebe!).

Was ist jetzt eigentlich so besonders an der Nautilus-Serie von B&W – abgesehen vom traumhaften Design??? Da kenne ich mich natürlich viel zu wenig aus um große Sprüche zu reißen aber irgendwie haben Bowers und Wilkins bei dieser Serie das Innenleben einer Nautilus-Schnecke als Vorbild für die Schallführung genommen und der Klang der dabei herauskommt lässt dem Teufel persönlich den Dreizack aus der Hand fallen. Aber wisst ihr was – hier könnt ihr ALLES TECHNISCHE NACHLESEN. Obwohl ich bei der Durchsicht der Seite schmerzlich feststellen muss, dass die Nautilus 803 Speaker mittlerweile ein völlig anderes Outfit bekommen haben – aber ich will mal nicht meckern, solche Boxen kauft man sich nur einmal im Leben – außer man heißt Gates oder Putin (autsch!).

Eine kleine Anekdote noch am Rande: Kurz nach dem Kauf dieser Anlage vor 14 Jahren, habe ich mich von meinem damaligen Freund getrennt. Er hat gemeint ich rede nicht mehr mit ihm sondern säße nur noch vor dieser doofen Stereoanlage. Den Cd-Player ließ ich von einem Spezialisten in Hamburg komplett von Zinn-Lötstellen befreien und mit Silberlot neu einlöten, im Zuge dieser Veränderung musste natürlich auch gleich der Ken Ishiwata („The golden ear from Tokyo“) Tuningsatz eingebaut werden. Außerdem konnte der Typ absolut nicht verstehen, dass ich das Geld das ich für unseren gemeinsamen Urlaub weggelegt hatte, für Boxenkabel ausgab das 500.- DM pro Meter kostete – so ein Spießer! Weg damit!

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